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Kitzbühel

Auch für die Radhelden gibt es in Kitzbühel eine Gondel

Gondelübergabe an Jack Burke

Der Kitzbüheler Radmarathon ist nicht nur wegen seiner Länge mit 216 Kilometern und 4.600 Höhenmetern eine besondere Herausforderung für alle TeilnehmerInnen, sondern vor allem wegen seinem Schlussanstieg zum Ziel am Kitzbüheler Horn. Einem, dem diese Parameter anscheinend nichts ausmachen, ist Jack Burke, der bei der beim Kitzbüheler Radmarathon im vergangenen Jahr mit neuem Streckenrekord von 06:14:34.4 den Sieg einheimste. Dass er in der Rad-Marathon Szene kein Unbekannter ist, beweisen seine Siege beim Ötztaler Radmarathon. 

Wobei es in Kitzbühel zusätzlich zur Siegertrophäe noch etwas besonderes gibt, auf das Jack Burke besonders stolz ist. Als Sieger erhält er nämlich eine eigene Gondel bei der Hornbahn, die von Kitzbühel zum Alpenhaus am Kitzbüheler Horn führt, genau dorthin, wo auch beim Kitzbüheler Radmarathon das Ziel liegt. 

Die Siegerin von 2024, Janine Meyer, hat bereits eine Gondel, da sie den Kitzbüheler Radmarathon bei der ersten Auflage im Jahr 2021 gewinnen konnte.

Auch die Sieger von 2023, Eva Schien und Paul Verbnjak freuen sich über ihre eigene Gondel auf das Kitzbüheler Horn. 

Vorjahressieger und aktueller Rekordhalter Jack Burke freut sich über seine Gondel: „Es ist ein unglaubliches Gefühl, seine eigene Gondel zu haben. Das ist so cool. Auch das Ambiente, wie es einem verliehen wird. Man fühlt sich besonders, und es motiviert mich, auch heuer wieder alles zu geben.“ Paul Verbnjak, der nach seinem Sieg beim KRM 2023 als Radprofi bei Lidl-Trek unter Vertrag genommen wurde, sowie die weiblichen Ehrengäste Eva Schien und Janine Meyer, waren aufgrund beruflicher Ereignisse verhindert. „Leider kann ich bei der Gondelfeier nicht dabei sein. Ich fühle mich aber sehr geehrt, dass ich mittlerweile sogar schon die zweite Ehrengondel bekommen habe. In ein paar Wochen sehen wir uns beim KRM, und ich freue mich dann, meine Gondel live zu sehen“, so Meyer. Schien ergänzt: „Gerne denke ich an meinen Sieg beim Kitzbüheler Radmarathon 2023 zurück. Es war ein sehr anspruchsvolles Rennen. Umso schöner war es, als erste Dame die Ziellinie zu überqueren. Die Gondelwidmung ist für mich eine große Ehre und eine besondere Würdigung dieser Leistung – und wohl auch der Grund, warum ich dieses Rennen nie vergessen werde.“

„Es freut uns, dass die Radsportlerinnen und Radsportler diese besondere Ehre so wertschätzen, dass sie sogar extra deshalb antreten und gewinnen wollen – wie es beispielsweise beim Vorjahressieger Jack Burke der Fall war. Ein großer Dank gilt KitzSki, die das ermöglichen“, so die KRM-Veranstalter Marina Janda und Franz Steinberger. „Der Radsport ist in Kitzbühel tief verwurzelt, dazu trägt der Kitzbüheler Radmarathon bei“, meint Ludwig Görzendorfer vom Kitzbühel Tourismus. „Im fünften Jahr wird eine erste Bilanz gezogen: Jahr für Jahr steigen die Anmeldungen und auch die Zeiten werden immer schneller. Das ist eine wunderbare Entwicklung. Genau so soll es sein“, so Bürgermeister Klaus Winkler. „Besonders die Leistungen der Frauen sind uns aufgefallen – Janine Meyer war bei ihrem zweiten Sieg um über 40 Minuten schneller. Das ist sehr bemerkenswert“, lobt KitzSki-Vorstand Anton Bodner. Christian Wörister, ebenfalls Vorstand bei KitzSki, ergänzt: „Wir sind sehr gerne Partner dieses Events und wissen, wie wichtig es ist, dass Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie Fans sicher mit der Gondel hinauf- und hinunterkommen. Das ermöglichen wir gerne, beispielsweise mit den verlängerten Betriebszeiten der Hornbahn.“

„Ich bekomme jedes Mal eine Gänsehaut, wenn der Erste, aber auch der Letzte durchs Ziel fährt. Wir freuen uns schon sehr, alle, die nach dem Rennen eine Stärkung brauchen, bewirten zu dürfen“, schließt Franz Reisch, Chef des Alpenhauses am Kitzbüheler Horn, ab.

 

Über den Kitzbüheler Radmarathon:

Am 7. September 2025 findet die 5. Ausgabe des Kitzbüheler Radmarathons in Kitzbühel statt. Mit zwei Finish-Varianten – KRM Klassik und KRM Kitz – ist dieser Radmarathon eine Härteprüfung für Radsportlerinnen und Radsportler, die neben einer sportlichen Herausforderung auch die einzigartige Landschaft rund um Kitzbühel genießen wollen. Mit 216 Kilometern und 4.600 Höhenmetern ist die Variante KRM Klassik mit Ziel am berühmtesten und steilsten Radberg Österreichs, dem Kitzbüheler Horn, die Königsdisziplin des KRM. Für alle, die sich an diese herantasten wollen, bietet die KRM Kitz mit 209 Kilometern und 3.800 Höhenmetern eine wunderbare Alternative, bei deren Zieleinlauf in der wunderschönen Kitzbüheler Vorderstadt Applaus wartet.Die Anmeldung ist geöffnet: https://entry.racetime.pro/event/1162

 

Alle Informationen zum KRM auf www.kitzbueheler-radmarathon.at

Gondelübergabe an Jack Burke

 

  

07.08.2025